­čĺ╗ Atari 260ST Inbetriebnahme

➤ Martin D├Âring, 26. Mai 2022

Um einen Atari in Betrieb zu nehmen, ben├Âtigt man verschiedene weitere Dinge:

Einige Netzteile waren mit in der Kiste, zum Gl├╝ck auch ein funktionierendes f├╝r den Atari 260ST. Ein sogenannter Brikett, Schwarz und schwer, mit echtem Transformator, kein Schaltnetzteil, wie es heute ├╝blich ist. Mein Monitor hat zum Gl├╝ck auch noch einen VGA-Eingang, was bei neueren Monitoren nicht mehr ├╝blich ist. Kein Wunder, denn seit Jahren haben PCs nun schon die digitalen HDMI-Anschl├╝sse.

Aber was ich ja nun ├╝berhaupt nicht hatte, war ein spezielles Monitorkabel mit Atari-Stecker auf der einen und VGA-Stecker auf der anderen Seite. Einen solchen konnte ich ├╝ber Ebay-Kleinanzeigen bestellen und nun konnte ich erstmalig am Monitor sehen, ob das gute St├╝ck funktioniert.

Einschalten und der Desktop war zu sehen.

Nun wusste ich, dass der Atari funktioniert. Nun, einen Versionshinweis anzustarren macht nur bedingt Spa├č. Daher war die n├Ąchste Aufgabe nun, ein Massenspeicherger├Ąt anzuschlie├čen. Ich hatte ja etliche alte Diskettenlaufwerke dazu bekommen, aber was n├╝tzen einem Diskettenlaufwerke, wenn man keine Disketten hat? Und selbst dann: Die Daten m├╝ssen ja von woanders auch erst einmal auf die Disketten drauf.

Ich entschied mich also f├╝r den Kauf eines Gotek Floppydrive-Emulators. Details dazu im n├Ąchsten Blogpost. Etwas vorgreifen kann ich allerdings und Euch schon mal die Systeminformationen zeigen, die ich dann mit dem Gotek und dem Programm SYSINFO.PRG ausgeben konnte:

Systeminformationen des Atari 260ST

Es ist also ein Atari 260ST mit einem Megabyte RAM und dem TOS 1.04, hier offenbar nachger├╝stet in selbst programmierten EPROM-Bausteinen. Die ersten Atari 260STs wurden n├Ąmlich noch ohne Betriebssystem ausgeliefert. Man musste auch dieses zuerst von Disketten laden, was dann den Effekt hatte, dass von den urspr├╝nglich 512 KB RAM nur noch die H├Ąlfte frei war, weil durch das Betriebsystem belegt.

Atari hat sp├Ąter die STs nachtr├Ąglich mit zus├Ątzlichem RAM aufger├╝stet. Auf dem folgenden Bild des Mainboards kann man sehen, dass die RAM-Speicher im unteren Bereich huckepack auf die vorhandenen RAM-Bausteine aufgel├Âtet wurden. Sozusagen eine zus├Ątzliche Speicherbank, nun 1 MB Speicher, statt 512 KB.

Mainboard des Atari 260ST, ganz unten mit zus├Ątzlich aufgel├Âteten RAM-Bausteinen

Links

🌐 Gotek Floppydrive-Emulator
🌐 Atari Sysinfo Version 8.34

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